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Es werden Posts vom 2019 angezeigt.

Tasting Notes: Milk & Honey Distillery, Single Cask

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Auch in Israel wird inzwischen Single Malt Whisky produziert. Auf der Interwhisky 2019 gab  die Brennerei aus Tel Aviv ihr Debüt in Deutschland. Und war der absolute Shooting Star. 


Der Stand der israelischen Milk & Honey Distillery war auf der diesjährigen Interwhisky ständig belagert. Und das aus gutem Grund. Die Brennerei, die erst seit 2014 Whisky produziert, hatte neben ihrem New Make und einer noch jungen Abfüllung auch eine Single-Cask-Abfüllung dabei, die schnell zum Geheimtip auf der Messe avancierte und bereits am zweiten Messetag ausverkauft war.

Gereift war die exklusive Abfüllung für die Interwhisky zunächst in einem Ex-Bourbon-Fass und erhielt danach noch eine Nachreifung im PX-Sherry-Fass. Abgefüllt wurde mit 55%, auf zusätzliche Farbe und auf Kühlfiltrierung wurde verzichtet.


Meine Tasting Notes: Milk & Honey Distillery, Single Cask für Interwhisky 2019, 55%

Farbe: mahagoni

Aroma: der kommt im ersten Anflug schon sehr wuchtig in der Nase…

Tasting Notes: Big Peat Christmas Edition 2019

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Stark rauchige Whiskys gibt es nicht allzu viele, und wenn, dann handelt es sich oft um teure Special-Release-Ausgaben. Eine rühmliche Ausnahme macht der Big Peat von Douglas Laing, von dem es in der Vorweihnachtszeit seit nunmehr 9 Jahren eine Sonderausgabe gibt.  Wie schmeckt die Rauchbombe von Douglas Laing in diesem Jahr? Meine Tasting Notes:




Wie in jedem Jahr enthält der Blended Malt von Douglas Laing Whiskys von sieben Brennereien der Insel Islay, unter anderem auch Ardbeg, Bowmore, Caol Ila und Port Ellen.

Dabei handelt es sich immer um die gleichen Brennereien, doch das Mischungsverhältnis ist jedes Jahr etwas anders. Und wir können vermuten, dass der Anteil von Port Ellen inzwischen nur noch sehr gering ist. In diesem Jahr scheinen jedoch die Whiskys von Ardbeg und Caol Ila die Nase vorne zu haben.

Abgefüllt wurde die 9. Auflage der Big Peat Weihnachtsedition  mit 53,7%.



Meine Tasting Notes: Big Peat Christmas Edition 2019, Douglas Laing, Blended Ma…

Rum, Kopf, Herz oder Schwanz? Die unterschiedlichen Gesichter des Peated St. Kilian (Update!).

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Rauch ist noch lange nicht gleich Rauch. Auch bei St. Kilian wird fleißig mit getorftem Malz aus den schottischen Highlands experimentiert. Und dabei nicht nur zwischen verschiedenen  Fässern unterschieden - sondern auch zwischen Kopf, Herz und Schwanz. Anfang nächsten Jahres wird eines dieser Fässer als Special Release abgefüllt werden. Doch welches soll es sein?



Zugegeben, in Deutsch klingt es etwas provokant, wenn man beim Whisky von "Kopf", "Herz" und "Schwanz" redet. Gemeint sind damit aber keine unanständigen Dinge, sondern der sogenannte Vor- und Nachlauf der Destillation, die auf Englisch als "Head" und "Tail" bezeichnet werden. Dazwischen befindet sich das eigentliche Herzstück, oder auch Mittellauf, auf Englisch "heart" genannt.

Für seine rauchige Variante hat Mario Rudolf, Brenn- und Kellermeister bei St. Kilian, mit den Abtrennpunkten gespielt und sie weit in den Vor- bzw. Nachlauf hinei…

Sternstunde: Billy Walker präsentiert Glenallachie in Wiesbaden

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Billy Walker gehört zu den großen Persönlichkeiten in der schottischen Whisky-Industrie. Einer seiner größten Erfolge war die Umwandlung der Brennereien Benriach und Glendronach von Spielern aus der zweiten Reihe zu Premier-League-Playern. In Wiesbaden hat er jetzt in einem Tasting acht Abfüllungen seines neuesten Projektes präsentiert: Die Whiskys der Glenallachie Distillery.



Für mich war es das absolute Tasting-Highlight des Jahres. Schon vor Wochen hatte ich über FB von diesem Tasting erfahren, und sofort alles daran gesetzt, um auch teilnehmen zu können. Es war das erste Mal, dass ich die Chance hatte, Billy Walker in einem Tasting erleben zu können, und diese Chance wollte ich keinesfalls verpassen.

Nur zwei Tasting-Termine gab es diesmal in Deutschland,  in Köln bei Scotia Spirits und  in Wiesbaden bei Tom Zemann. 

Billy Walker gehört seit langem zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Whisky-Branche, und kann mittlerweile auf über 5 Jahrzehnte Er…

Tasting Notes: Der erste rauchige Whisky der St. Kilian Distillery

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Auf der Interwhisky Frankfurt wurde vor wenigen Tagen der erste rauchige Whisky der St. Kilian Distillery in Rüdenau vorgestellt. Die Spannung war groß, denn die Latte war hoch gelegt worden: einen "klassischen" peated whisky wollte man bei St. Kilian kreieren. Ob das auch funktioniert hat? Ein "Dekonstruktions-Set" soll mir bei der Analyse helfen.



Der Stand der St. Kilian Distillery war auf der Interwhisky ständig von interessierten Fans belagert worden. Schon seit geraumer Zeit war klar, dass die neue Abfüllung ein rauchiger Whisky werden sollte, und natürlich waren alle auf diese Abfüllung sehr gespannt.

Für den "Three" wurde ungetorftes Pilsner Malz mit kräftigem Rauchmalz aus den schottischen Highlands kombiniert, was zu einer mittelstarken Rauchigkeit von 38 ppm Phenolgehalt führte.

Ein Torfbiest ist es also nicht geworden, dennoch sollte sich die rauchige Note deutlich zeigen.


Der größere Teil des rauchigen Destillats…

Tasting Notes: The Sexton Irish Single Malt

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Irischer Whiskey ist derzeit ungemein beliebt, und entsprechend ist die Anzahl der verfügbaren Abfüllungen in den letzten zwei bis drei Jahren stark gestiegen. Doch nicht immer ist die Brennerei  bekannt, aus der der Whiskey stammt. Auch der Sexton Irish Single Malt Whiskey kommt aus einer nicht genannten Brennerei.




Wer von euch weiß eigentlich, was ein Sexton ist? Der zylindertragende Totenkopf auf der Flasche gibt einen Hinweis darauf: ein Sexton ist ein Kirchendiener, der auch für die Friedhofspflege zuständig ist. Mit Whiskey hat das wenig zu tun, aber der Name ist einprägsam und auffällig, und ein bißchen Marketing kann ja nicht schaden.

Genau so auffällig wie der Name ist das Flaschendesign. Die sechseckige Form ist eine Anspielung auf die hexagonalen Basaltsäulen des Giant's Causeway, der sich an der Küste im irischen County Antrim befindet.

Und damit bekommen wir einen ersten, unmißverständlichen Hinweis auf die Brennerei, die sich hinter dem …

Germany's Best Whisky Awards

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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden in Frankfurt zum 12. Mal die Germany's Best Whisky Awards verliehen. Unter den Preisträgern befanden sich einige der Favoriten, denen  man schon im Vorfeld eine Medaille zugetraut hatte. Für große Überraschung sorgte jedoch der Träger des Hauptgewinns: die Auszeichnung als Germany's Best Whisky 2019 ging in diesem Jahr an einen Außenseiter.


Der deutsche Whisky hat sich in den letzten Jahren rasant verändert. Vorbei sind die Zeiten, als er  von vielen nur als Randerscheinung und Spielerei belächelt wurde. Immer mehr deutsche Brennereien bringen inzwischen qualitativ gute und sehr gute Produkte auf den Markt, die problemlos dem Vergleich mit Whisky aus anderen Nationen standhalten können.

Entsprechend wurden in diesem Jahr die Ergebnisse, wer denn nun Deutschlands besten Whisky macht, mit großer Spannung erwartet. Allzu große Überraschungen boten die Medaillen-Ränge schlußendlich nicht, viele der Favoriten konnten sich in den Blindverko…

Sharing Angels in der Whisky-Welt auf Burg Scharfenstein

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Im Oktober gab es für die Sharing Angels ein ganz besonderes Event: Bernd Ehbrecht von der No. 9 Distillery hatte uns in seine Whisky-Erlebniswelt nach Burg Scharfensteim eingeladen.



Im Herbst scheinen die Wochen immer ganz besonders schnell vorbei zu fliegen, und nicht immer schaffe ich es, über alle Events zu berichten, die ich besuche. Vielleicht liegt es an den vielen Whisky-Messen, die mich in der Vorweihnachtszeit auf Trab halten. So langsam wird es aber höchste Zeit, dass ich über ein ganz besonderes Ereignis hier im Blog berichte, das bereits im Oktober statt fand: Das große Sharing-Angels-Treffen auf Burg Scharfenstein.


Vielleicht sollte ich an dieser Stelle kurz erklären, wer oder was die Sharing Angel sind: wir sind eine Gruppe von Whisky- und Spirituosen-begeisterten Frauen aus Deutschland und der ganzen Welt, die sich immer wieder und überall zum Fachsimpeln und Genießen treffen, wo sich eine Gelegenheit bietet.

Meist treffen sich Mitglieder …

Warehouse-Tasting in der St. Kilian Distillery

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Was gibt es schöneres, als einen guten Single Malt Whisky im Lagerhaus direkt aus dem Fass und unverdünnt probieren zu können? Richtig - fünf gute Single Malt Whiskys direkt aus dem Fass. Genau das kann man nun bei St. Kilian in die Tat umsetzen. Seit kurzem bietet St. Kilian als besonderes Erlebnis die sogenannten Warehouse-Tastings an und lässt fassstarke Whisky-Lagerhaus-Träume wahr werden.



Eine alte Bauernregel besagt: "Ist's zu St. Kilian schön, werden viele gute Tage vergehn."  Gemeint ist damit natürlich der Namenstag des irisch-fränkischen Schutzpatrons. Doch man kann dieses Sprichwort auch auf die St. Kilian Distillery beziehen, die nach dem frühmittelalterlichen  Missionsbischof St. Kilian benannt wurde. Denn schön ist sie, die St. Kilian Distillery, und hier werden gewiss noch ganz viele gute Tage vergehen.

Einen der ganz besonders guten Tage in der Brennerei konnte ich vor kurzem selbst miterleben. Oder besser gesagt, einen ganz be…