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Es werden Posts vom Januar, 2019 angezeigt.

Whisky-Messe Schloss Trebsen 2019

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Im Januar hat für mich das Whisky-Jahr wieder mit einem Besuch der Whisky-Messe auf Schloss Trebsen begonnen, die bereits zum 5. Mal von Whisky-Experte Jens Fahr organisiert wurde und die sich inzwischen zu einem Kleinod unter der Vielzahl der Messen gemausert hat. 


Die großen Konzerne sucht man auf der Whiskymesse in Trebsen vergebens, auch wenn der ein oder andere Aussteller auch die bekannten Marken am Stand dabei hat. Die Messe ist vielmehr ein beliebter Treffpunkt für Deutschlands Whisky-Szene geworden, und hierher kommt man vor allem, um besondere Abfüllungen in kleinen Auflagen zu entdecken.

Meine Highlights:

Maggie Miller (Scotch Single Malt Whisky):

Die erste große Überraschung gab es für mich bereits am Freitag abend beim Pre-Opening Dinner, als plötzlich Maggie Miller vor mir stand. Maggie hat sich ja eigentlich vom offiziellen Messe-Geschehen zurückgezogen, aber sie ist nach wie vor als Abfüllerin sehr aktiv. Und natürlich hatte sie wieder einmal die Tasche voller kleine…

Von Wildhefen beeinflußt: Glenmorangie Allta

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Auf der Frankfurter Interwhisky hatte Global Brand Ambassadorin Karen Fullerton mir bereits vom neuen Glenmorangie Allta vorgeschwärmt und meine Neugier gewaltig angestachelt. Für die neue Sonderabfüllung wurde ein wilder Hefestamm verwendet, der auf den Feldern um die Brennerei herum natürlich vorkommt und wohl den Geschmack von Glenmorangie in früheren Jahrzehnten entscheidend beeinflußt hatte. Kann man den Unterschied zwischen der wilden Hefe und den standardisierten Hefen der Neuzeit tatsächlich schmecken? Ich bin schon sehr gespannt. 

Weitere Infos findet ihr in der Pressemitteilung.




Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen Der zehnte Release der prämierten Private Edition ist reich und fruchtig Tain, Schottland / München, 30. Januar 2019. Eine ganz besondere Hefe, die wild auf Glenmorangies eigener Cadboll-Gerste wuchs, kennzeichnet die außergewöhnliche Jubiläums-Abfüllung der prämierten Private Edition. Glenmorangie Allta, sc…

Whisky von Kingsbarns endlich erhältlich

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Das erste Mal, als ich von einer neu geplanten Brennerei in Fife erfuhr, war 2013 auf der Whiskyfair. Damals hatten Corinna Schwarz und Dietmar Schulz von Alba Import den Gründer der Brenneriei, Doug Clement, nach Limburg geholt, wo er in der Villa Konthor die Pläne für die neue Kingsbarns Distillery vorstellte. Baubeginn war dann im Mai 2013. In wenigen Tagen wird endlich der erste Whisky von Kingsbarns offiziell auf dem Markt erscheinen. Ich bin sehr gespannt, wie er schmecken wird!

Einzelheiten zur neuen Abfüllung von Kingsbarns Distillery findet ihr in der Pressemitteilung weiter unten.




Nottensdorf, am 29. Januar 2019

Kingsbarns Distillery’s Single Malt wird flügge
Die Wemyss Familie feiert ihren ersten “Dram” aus Fife


Ein Dram – schottisch für einen Schluck, meistens Whisky – hat am 24. Januar Geschichte geschrieben: Der lang gehegte Traum, Single Malt Whisky im „Kingdom of Fife“ an der schottischen Ostküste (Region Lowlands) zu destillieren, zu reifen un…

Tasting Notes: Dunville's old Irish Whiskey, 10 years

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An gutem irischem Whisky mangelt es derzeit nicht. Dunville's ist eine alte Marke, die 2013 von der neu gegründeten irischen Echlinville Distillery erworben wurde. Unter diesem traditionellen Namen wird derzeit ein Whisky vermarktet, der von einem nicht genannten Drittanbieter produziert wurde, bis die Brennerei ihren eigenen Whisky anbieten kann.Die 10jährige Abfüllung erhielt zudem ein Finish im PX-Fass. Aber hat sich dieser Aufwand auch gelohnt?



Es ist kein großes Geheimnis, welche Brennereien hinter Dunville's stecken. Vermarktet wird diese 10 Jahre alte Abfüllung von der irischen Echlinville Brennerei im County Down, gebrannt wurde er mit seeeehr großer Wahrscheinlichkeit in der Cooley Distillery, ehe letztere 2012 an den Beam-Konzern verkauft wurde. Echlinville hat dann dem Whisky noch eine ca. einjährige Nachreifung in ehemaligen PX-Sherryfässern gegönnt.



Meine Tasting-Notes:

Dunville's Old Irish Whiskey, PX Cask Finish, Single Malt, 10 ye…

Tasting Notes: Caol Ila, Murray McDavid, 2011-2018, Rotweinfinish

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Nachdem es eine Weile sehr still um Murray McDavid war,  fällt der unabhängige Abfüller seit geraumer Zeit wieder durch eine Vielzahl von interessanten Abfüllungen und ein überarbeitetes Porfolio auf. Besonders gut gefallen hat mir vor kurzem dieser junge Caol Ila mit einem Finish im Rotweinfass.



Caol Ila gehört zu jenen Whiskys, die mir seit vielen Jahren wegen ihres klaren Aromaprofils immer wieder gut gefallen. Dieser Caol Ila von Murray McDavid, den ich am Stand von Tom auf der Whisky-Messe in Trebsen entdeckt hatte, hat mich richtig begeistert.

Hier meine Tasting Notes:

Caol Ila, Murray McDavid, Benchmark, 2011-2018, Bourbon Barrel, Finish im St. Emilion Barrique, Fass-Nr. 900076, 46 %, NCF, NC

Farbe: schönes kupfer-gelb

Aroma: Zuckerwasser und trocken-staubige Sommerstraße, dezenter Rauch, saftige Johannisbeeren, rote Gummibärchen, Zitrusaromen, Pfirsiche, frischer Schinkenspeck, Brotreste und kräutrige Würze.

Geschmack: warm, sanft, vollmundig und harmon…

Helen Mulholland schmückt als erste Frau die Hall of Fame des Whisky Magazine

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Die Nachricht ist schon ein paar Tage alt, ich bin aber leider nicht früher dazu gekommen, einen Post zu erstellen. Das will ich jetzt schleunigst nachholen, denn eine solch schöne Botschaft soll auch verkündet werden. Helen Mulholland, die Master Blenderin bei Bushmills, wurde als erste Frau in die prestige-trächtige Hall of Fame des Whisky Magazines aufgenommen. Ich freue mich über diese Nachricht sehr, Einzelheiten findet ihr in der Pressemitteilung weiter unten.




Die Aufnahme in die Hall of Fame ist die höchste Anerkennung, die das weltweit renommierte Whisky
Magazine zu vergeben hat. Jetzt wurde Helen Mulholland, Master Blenderin bei Bushmills, diese
Ehre zuteil. Seit der Entstehung der Hall of Fame in 2004 ist sie die erste Frau, die in diese Rangliste
aufgenommen wurde.

Wer es in die Hall of Fame schafft, entscheidet ein unabhängiges Komitee. Rob Allanson, Chefredakteur des Whisky Magazine, begründete die Aufnahme von Master Blenderin Helen Mulholland folgendermaßen: „Wir haben Helen…

Waterford Whisky wird drei Jahre alt

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Ist das tatsächlich schon vier Jahre her? 2014 kaufte der ehemalige Mit-Besitzer der Bruchladdich-Distillery, Mark Reynier, die alte Waterford-Brauerei von Diageo und errichtete eine Brennerei in der Anlage. Im Februar 2016 wurden die ersten Fässer befüllt. In wenigen Tagen werden sie die vorgeschriebene Altersgrenze von drei Jahren erreicht haben. 


Von der irischen Waterford-Distillery hat mich vor ein paar Tagen die Nachricht erreicht, dass man sich für die ersten Abfüllungen bereit macht. Produziert wird bereits seit Dezember 2015, in die Fässer gefüllt wird jedoch erst seit Februar 2016. Lange kann es also nicht mehr dauern.

Details gab es noch keine, aber die Hinweise deuten darauf hin, dass man auch bei Waterford die Kunst der kleinen First-Fill-Fässer beherrscht. Also Augen auf, die ersten Abfüllungen von Waterford werden bald kommen!

Neues von Daftmill

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Daftmill ist eine kleine Farmbrennerei in Fife, die jährlich nur eine geringe Menge von Flaschen auf den Markt bringt. Gegründet wurde die Brennerei 2002 von Francis und Ian Cuthbert. 2017 wurde BBR als globaler Distributeur ernannt. In wenigen Tagen wird die diesjährige Winterabfüllung erhältlich sein; als online-Händler wurde Abbey Whisky genannt. Für den Export werden 1625 Flaschen zur Verfügung stehen. Einzelheiten zu der Abfüllung könnt ihr dem folgenden Text entnehmen, den ich von Daftmill erhalten habe.



"A happy new year everybody. The new year has started here how the last year ended: very busy. With our part in the Winter release now finished thoughts turn to selecting some casks to be bottled as a single cask with possibly a retailer exclusive. We will be taking a stand at the upcoming Fife Whisky festival on the 9th March in the Corn Exchange in Cupar. If you want to come along and try a dram or two I believ…

Blind Tasting mit Peter von FOSM

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Blind Tastings können durchaus reizvoll sein, aber sie haben auch ihre Tücken. Denn blind zu sein, heißt ja auch, dass man Dinge nicht erkennt. Lustig ist es aber allemal, und deshalb habe ich vor kurzem Peter Moser zugesagt, eines seiner Blind Tastings mitzumachen. Vier Proben hat er mir darauf hin zugesandt, die alle aus der gleichen schottischen Brennerei stammen.
Na, dann schau’n wir mal:

Der folgende Beitrag enthält unbezahlte Werbung im Sinne Der E-Commerce-Richtlinie 2000/31/EG.


Blind Sample No 1:
Farbe: strohgelb
Aroma:viele gelbe Früchte, Apfel, Zitrusnoten, angenehme Süße, und etwas frisch Eiche. Dazu üppige Vanille, in der Nase sehr mild und wunderbar seidig.
Geschmack:mild, weich und rund, frisch, aber sanft.
Handrücken:viel Holz und Honig
Mit Wasser:dieses Sample verträgt Wasser gut, er bleibt frisch und rund.
Nachklang:mittellang bis kurz
Gesamteindruck:Ich empfinde diesen Whisky als insgesamt sehr mild und leicht, und würde auf 40-43% tippen. Schöne…