Posts

Es werden Posts vom Dezember, 2019 angezeigt.

Tasting Notes: Milk & Honey Distillery, Single Cask

Bild
Werbung wegen Markennennung

Auch in Israel wird inzwischen Single Malt Whisky produziert. Auf der Interwhisky 2019 gab  die Brennerei aus Tel Aviv ihr Debüt in Deutschland. Und war der absolute Shooting Star. 


Der Stand der israelischen Milk & Honey Distillery war auf der diesjährigen Interwhisky ständig belagert. Und das aus gutem Grund. Die Brennerei, die erst seit 2014 Whisky produziert, hatte neben ihrem New Make und einer noch jungen Abfüllung auch eine Single-Cask-Abfüllung dabei, die schnell zum Geheimtip auf der Messe avancierte und bereits am zweiten Messetag ausverkauft war.

Gereift war die exklusive Abfüllung für die Interwhisky zunächst in einem Ex-Bourbon-Fass und erhielt danach noch eine Nachreifung im PX-Sherry-Fass. Abgefüllt wurde mit 55%, auf zusätzliche Farbe und auf Kühlfiltrierung wurde verzichtet.


Meine Tasting Notes: Milk & Honey Distillery, Single Cask für Interwhisky 2019, 55%

Farbe: mahagoni

Aroma: der kommt im ersten Anflug schon sehr wuchtig in der Nase…

Tasting Notes: Big Peat Christmas Edition 2019

Bild
Werbung wegen Markennennung

Stark rauchige Whiskys gibt es nicht allzu viele, und wenn, dann handelt es sich oft um teure Special-Release-Ausgaben. Eine rühmliche Ausnahme macht der Big Peat von Douglas Laing, von dem es in der Vorweihnachtszeit seit nunmehr 9 Jahren eine Sonderausgabe gibt.  Wie schmeckt die Rauchbombe von Douglas Laing in diesem Jahr? Meine Tasting Notes:




Wie in jedem Jahr enthält der Blended Malt von Douglas Laing Whiskys von sieben Brennereien der Insel Islay, unter anderem auch Ardbeg, Bowmore, Caol Ila und Port Ellen.

Dabei handelt es sich immer um die gleichen Brennereien, doch das Mischungsverhältnis ist jedes Jahr etwas anders. Und wir können vermuten, dass der Anteil von Port Ellen inzwischen nur noch sehr gering ist. In diesem Jahr scheinen jedoch die Whiskys von Ardbeg und Caol Ila die Nase vorne zu haben.

Abgefüllt wurde die 9. Auflage der Big Peat Weihnachtsedition  mit 53,7%.



Meine Tasting Notes: Big Peat Christmas Edition 2019, Douglas Laing, Blended Ma…

Rum, Kopf, Herz oder Schwanz? Die unterschiedlichen Gesichter des Peated St. Kilian (Update!).

Bild
Werbung wegen Markennennung

Rauch ist noch lange nicht gleich Rauch. Auch bei St. Kilian wird fleißig mit getorftem Malz aus den schottischen Highlands experimentiert. Und dabei nicht nur zwischen verschiedenen  Fässern unterschieden - sondern auch zwischen Kopf, Herz und Schwanz. Anfang nächsten Jahres wird eines dieser Fässer als Special Release abgefüllt werden. Doch welches soll es sein?



Zugegeben, in Deutsch klingt es etwas provokant, wenn man beim Whisky von "Kopf", "Herz" und "Schwanz" redet. Gemeint sind damit aber keine unanständigen Dinge, sondern der sogenannte Vor- und Nachlauf der Destillation, die auf Englisch als "Head" und "Tail" bezeichnet werden. Dazwischen befindet sich das eigentliche Herzstück, oder auch Mittellauf, auf Englisch "heart" genannt.

Für seine rauchige Variante hat Mario Rudolf, Brenn- und Kellermeister bei St. Kilian, mit den Abtrennpunkten gespielt und sie weit in den Vor- bzw. Nachlauf hinei…

Sternstunde: Billy Walker präsentiert Glenallachie in Wiesbaden

Bild
Werbung wegen Markennennung

Billy Walker gehört zu den großen Persönlichkeiten in der schottischen Whisky-Industrie. Einer seiner größten Erfolge war die Umwandlung der Brennereien Benriach und Glendronach von Spielern aus der zweiten Reihe zu Premier-League-Playern. In Wiesbaden hat er jetzt in einem Tasting acht Abfüllungen seines neuesten Projektes präsentiert: Die Whiskys der Glenallachie Distillery.



Für mich war es das absolute Tasting-Highlight des Jahres. Schon vor Wochen hatte ich über FB von diesem Tasting erfahren, und sofort alles daran gesetzt, um auch teilnehmen zu können. Es war das erste Mal, dass ich die Chance hatte, Billy Walker in einem Tasting erleben zu können, und diese Chance wollte ich keinesfalls verpassen.

Nur zwei Tasting-Termine gab es diesmal in Deutschland,  in Köln bei Scotia Spirits und  in Wiesbaden bei Tom Zemann. 

Billy Walker gehört seit langem zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Whisky-Branche, und kann mittlerweile auf über 5 Jahrzehnte Er…

Tasting Notes: Der erste rauchige Whisky der St. Kilian Distillery

Bild
Werbung wegen Markennennung.

Auf der Interwhisky Frankfurt wurde vor wenigen Tagen der erste rauchige Whisky der St. Kilian Distillery in Rüdenau vorgestellt. Die Spannung war groß, denn die Latte war hoch gelegt worden: einen "klassischen" peated whisky wollte man bei St. Kilian kreieren. Ob das auch funktioniert hat? Ein "Dekonstruktions-Set" soll mir bei der Analyse helfen.



Der Stand der St. Kilian Distillery war auf der Interwhisky ständig von interessierten Fans belagert worden. Schon seit geraumer Zeit war klar, dass die neue Abfüllung ein rauchiger Whisky werden sollte, und natürlich waren alle auf diese Abfüllung sehr gespannt.

Für den "Three" wurde ungetorftes Pilsner Malz mit kräftigem Rauchmalz aus den schottischen Highlands kombiniert, was zu einer mittelstarken Rauchigkeit von 38 ppm Phenolgehalt führte.

Ein Torfbiest ist es also nicht geworden, dennoch sollte sich die rauchige Note deutlich zeigen.


Der größere Teil des rauchigen Destillats…