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Tasting Notes: Ardbeg Fermutation im Test

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An der diesjährigen Sonderabfüllung von Ardbeg scheiden sich wieder einmal die Geister. Absolut überteuert sagen die einen. Wild und stark sagen die anderen. Wer hat recht? Wie alle Ardbeg Sonderabfüllungen hat auch Ardbeg Fermutation eine besondere Geschichte. Im November 2007 brachte ein defekter Boiler den normalen Destillationsprozeß aus dem Zeittakt. Um die Würze in den Gärbottichen zu retten, tat man bei Ardbeg etwas Ungeheuerliches - man öffnete die Gärbottiche und ließ die natürliche Umgebungsluft auf die Bottiche wirken. Das Ergebnis war eine einmalige, drei Wochen andauernde Gärungs-Phase, die ganz besondere Aromen im Whisky schuf. Der Verkaufsstart findet für Ardbeg Committee-Mitglieder in unterschiedlichen Ländern zu verschiedenen Terminen statt. Wer ihn morgen in Deutschland verpasst, kann sein Glück zwei Tage später in Frankreich versuchen. Die Fans in Australien und Kanada müssen noch bis März warten. Der Ausgabepreis wird vermutlich bei 180 Euro liegen. Hier meine Tasti