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NEU: Ardbeg Fermutation

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Im Februar wird eine neue Ardbeg Sonderabfüllung erscheinen: Ardbeg Fermutation. Die Besonderheit dieser Abfüllung besteht in der ungewöhnlich langen Fermentationszeit des Whiskys. Mehr Informationen dazu findet ihr in der folgenden Pressemitteilung. ARDBEG FERMUTATION: DER SINGLE MALT MIT DER LÄNGSTEN FERMENTATION ALLER ZEITEN Islay / München, 18. Januar 2022. Ein Dram mit einer unglaublichen Geschichte wartet in Kürze auf die Ardbeg Fans: Am 8. Februar 2022 wird Ardbeg Fermutation nur für Mitglieder des Ardbeg Committees limitiert erhältlich sein. Diese köstliche, 13 Jahre gereifte Abfüllung ist das Ergebnis eines glücklichen Zufalls – und aus der längsten Fermentation in Ardbegs Geschichte hervorgegangen. Im November 2007 stand die Ardbeg Destillerie vor einer großen Herausforderung: Ein defekter Boiler drohte, den sechs Washbacks mit kostbarer Würze den Garaus zu machen. Das Team versuchte alles, den Heizkessel wieder in Gang zu bringen – ohne Erfolg. Der stets zuversichtliche Dr.

TASTING NOTES: The Busker, Blended Irish Whiskey, Royal Oak Distillery, 40%

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Seit geraumer Zeit bietet die irische Royal Oak Distillery einen neuen Whiskey an, die sie "The Busker" - auf Deutsch "Straßenmusikant" - nennt. Der UVP von ca. 20 Euro ist durchaus attraktiv. Aber bringt der Busker auch Musik ins Glas? Beim Busker handelt es sich um einen Blend, der aus Single Grain, Single Malt und Single Pot Still Whiskeys hergestellt wird. Gereift wurde er in Bourbon-, Marsala- und Sherryfässern, abgefüllt mit milden 40%. Neben dem Blend gibt es den "Busker" auch in den Varianten "Single Grain", "Single Malt" und "Single Pot Still".  Angeblich handelt es sich hierbei nicht um zugekauften Whiskey von Drittanbietern, sondern um Whiskey, der tatsächlich  in der Royal Oak Distillery gebrannt wurde und auch in-house geblended wird.   Hier meine Tasting Notes: The Busker, 40%, blended Irish Whiskey Aroma : viel Vanille zu Anfang und deutlich gelbe Früchte. Nach einer Weile kommen die Düfte eines trockenen Feldwe

Wie im Mittelalter: Karpfen mit Whisky und Branntwein selber fangen

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In der Fachliteratur kann man immer wieder lesen, dass Whisky bzw. Branntwein im Mittelalter vor allem als Medizin benutzt wurde. Mit zunehmender Verbreitung der Destillier-Kenntnisse wurde er aber auch für andere Zwecke eingesetzt. Deshalb möchte ich heute ein bißchen über Whisky, Fische und Angeln plaudern.  Ein schönes Beispiel für die Verwendung von Branntwein habe ich in einem Haushaltsbuch aus dem Jahre 1665 gefunden.  Gedruckt wurde es in Mainz. Branntwein war zu diesem Zeitpunkt weitläufig bekannt und wurde benutzt, um Karpfen zu fangen. Da der Autor darauf hinweist, dass er dieses Rezept für Angel-Köder aus einem "alten Buch" hat, können wir davon ausgehen, dass die Methode, Fische mit Brandwein zu fangen, deutlich älter  ist als 1665.  Es klingt gar nicht so kompliziert, wie man denken könnte, und vielleicht haben die Angler unter euch ja Lust, das Rezept einmal auszuprobieren. Ob die Fische dadurch wohl besoffen wurden? Über Berichte, ob das Rezept auch funktionier

Talisker 1865

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Beim Whisky-Geschmack sind der Vielfalt kaum noch Grenzen gesetzt, und die Auswahl ist heutzutage schier unerschöpflich. Doch an Talisker kommt man einfach nicht vorbei. Das war schon 1865 so.  Ja, ich weiß, alte Talisker sind inzwischen eigentlich viel zu teuer. Und die preiswerten NAS-Abfüllungen sind zwar gut gemacht, aber nicht unbedingt die besten. Trotzdem kommt man an Talisker nach wie vor nicht vorbei. Und ich bin sicher, dass kaum einer von euch noch nie einen Talisker getrunken hat. Talisker ist ein Phänomen, das nur schwer zu erklären ist. Vielleicht liegt es an der Schönheit der Insel Skye. Vielleicht liegt es an den besonderen Potstills. Vielleicht liegt es einfach nur am Klang des Namens, oder vielleicht auch an allem zusammen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass dieser Whisky schon seit über 150 Jahren die Menschen zum Schwärmen bringt.  Anzeige für Talisker Malt Whisky von 1869, in Süd-England Die Zeiten waren nicht immer rosig für die Brennerei, die vermutlich um

Tasting Notes: Caisteal Chamuis

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Schon im November brachten Mossburn Distillers zwei neue Abfüllungen auf den Markt, die verschiedene Malts enthalten und vor allem durch Islay-Rauchnoten gekennzeichnet sind. Blended Malts stehen in der Publikumsgunst nicht an erster Stelle. Zu unrecht, wie ich finde.  Ich muss mich an dieser Stelle mal outen: ich bin großer Fan von gut gemachten Blends. Vor allem dann, wenn sie nur Malt Whisky enthalten. Durch eine gelungene Mischung von verschiedenen Malts können sie oft eine Komplexität erreichen, die die einzelnen Bestandteile jeder für sich genommen gar nicht bieten können. Für den NAS-Whisky wurden Malts von Skye, Orkney und Islay verschnitten, für die 12 Jahre alte Abfüllung kamen Malts von Islay und Orkney zum Einsatz. Die Website gibt folgende Informationen: " Caisteal Chamuis 12YO beginnt mit einer Komposition aus speziell ausgewählten Island Malts, die zwölf Jahre lang in refill American Oak Hogsheads gereift sind. Anschließend erfolgt die Reifung in einer Auswahl von