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Tasting Notes: Glenmorangie Allta

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Spielt die Hefe bei der Aromabildung von Whisky eine bedeutsame Rolle oder nicht? Über diese Frage kann man sich vortrefflich theoretisch streiten. Oder man probiert es einfach aus. Die Whisky-Macher von Glenmorangie wollten es genauer wissen und mit dem Glenmorangie Allta die Antwort auf diese Frage geben.



Hintergrund:

Seit Anfang des Monats ist die neue - und nunmehr zehnte - Sonderedition von Glenmorangie aus der Reihe der "Private Edition" erhältlich. Das besondere Merkmal des Glenmorangie Allta ist die spezielle  Hefe, die zur Fermentierung benutzt wurde. Dabei handelt es sich um einen wilden Hefestamm, der sich natürlich auf der sogenannten Cadboll-Gerste ansiedelt, die regional um die Brennerei herum angebaut wird.

Wie mir Global Brand Ambassadorin Karen Fullerton bereits im November verraten hat, entdeckte das Team von Glenmorangie auf den Gerstenfeldern in der Nähe der Glenmorangie Brennerei vor einigen Jahren einen bislang nicht bekannten Wildhefe-Stamm und ga…

Whisky-Messe Schloss Trebsen 2019

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Im Januar hat für mich das Whisky-Jahr wieder mit einem Besuch der Whisky-Messe auf Schloss Trebsen begonnen, die bereits zum 5. Mal von Whisky-Experte Jens Fahr organisiert wurde und die sich inzwischen zu einem Kleinod unter der Vielzahl der Messen gemausert hat. 


Die großen Konzerne sucht man auf der Whiskymesse in Trebsen vergebens, auch wenn der ein oder andere Aussteller auch die bekannten Marken am Stand dabei hat. Die Messe ist vielmehr ein beliebter Treffpunkt für Deutschlands Whisky-Szene geworden, und hierher kommt man vor allem, um besondere Abfüllungen in kleinen Auflagen zu entdecken.

Meine Highlights:

Maggie Miller (Scotch Single Malt Whisky):

Die erste große Überraschung gab es für mich bereits am Freitag abend beim Pre-Opening Dinner, als plötzlich Maggie Miller vor mir stand. Maggie hat sich ja eigentlich vom offiziellen Messe-Geschehen zurückgezogen, aber sie ist nach wie vor als Abfüllerin sehr aktiv. Und natürlich hatte sie wieder einmal die Tasche voller kleine…

Von Wildhefen beeinflußt: Glenmorangie Allta

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Auf der Frankfurter Interwhisky hatte Global Brand Ambassadorin Karen Fullerton mir bereits vom neuen Glenmorangie Allta vorgeschwärmt und meine Neugier gewaltig angestachelt. Für die neue Sonderabfüllung wurde ein wilder Hefestamm verwendet, der auf den Feldern um die Brennerei herum natürlich vorkommt und wohl den Geschmack von Glenmorangie in früheren Jahrzehnten entscheidend beeinflußt hatte. Kann man den Unterschied zwischen der wilden Hefe und den standardisierten Hefen der Neuzeit tatsächlich schmecken? Ich bin schon sehr gespannt. 

Weitere Infos findet ihr in der Pressemitteilung.




Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen Der zehnte Release der prämierten Private Edition ist reich und fruchtig Tain, Schottland / München, 30. Januar 2019. Eine ganz besondere Hefe, die wild auf Glenmorangies eigener Cadboll-Gerste wuchs, kennzeichnet die außergewöhnliche Jubiläums-Abfüllung der prämierten Private Edition. Glenmorangie Allta, schottisch-gälisch für „wild“…

Whisky von Kingsbarns endlich erhältlich

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Das erste Mal, als ich von einer neu geplanten Brennerei in Fife erfuhr, war 2013 auf der Whiskyfair. Damals hatten Corinna Schwarz und Dietmar Schulz von Alba Import den Gründer der Brenneriei, Doug Clement, nach Limburg geholt, wo er in der Villa Konthor die Pläne für die neue Kingsbarns Distillery vorstellte. Baubeginn war dann im Mai 2013. In wenigen Tagen wird endlich der erste Whisky von Kingsbarns offiziell auf dem Markt erscheinen. Ich bin sehr gespannt, wie er schmecken wird!

Einzelheiten zur neuen Abfüllung von Kingsbarns Distillery findet ihr in der Pressemitteilung weiter unten.




Nottensdorf, am 29. Januar 2019

Kingsbarns Distillery’s Single Malt wird flügge
Die Wemyss Familie feiert ihren ersten “Dram” aus Fife


Ein Dram – schottisch für einen Schluck, meistens Whisky – hat am 24. Januar Geschichte geschrieben: Der lang gehegte Traum, Single Malt Whisky im „Kingdom of Fife“ an der schottischen Ostküste (Region Lowlands) zu destillieren, zu reifen und zu genießen, wurde in Form…

Tasting Notes: Dunville's old Irish Whiskey, 10 years

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An gutem irischem Whisky mangelt es derzeit nicht. Dunville's ist eine alte Marke, die 2013 von der neu gegründeten irischen Echlinville Distillery erworben wurde. Unter diesem traditionellen Namen wird derzeit ein Whisky vermarktet, der von einem nicht genannten Drittanbieter produziert wurde, bis die Brennerei ihren eigenen Whisky anbieten kann.Die 10jährige Abfüllung erhielt zudem ein Finish im PX-Fass. Aber hat sich dieser Aufwand auch gelohnt?


Es ist kein großes Geheimnis, welche Brennereien hinter Dunville's stecken. Vermarktet wird diese 10 Jahre alte Abfüllung von der irischen Echlinville Brennerei im County Down, gebrannt wurde er mit seeeehr großer Wahrscheinlichkeit in der Cooley Distillery, ehe letztere 2012 an den Beam-Konzern verkauft wurde. Echlinville hat dann dem Whisky noch eine ca. einjährige Nachreifung in ehemaligen PX-Sherryfässern gegönnt.



Meine Tasting-Notes:

Dunville's Old Irish Whiskey, PX Cask Finish, Single Malt, 10 years, NCF, 46%

Farbe: sattes …

Tasting Notes: Caol Ila, Murray McDavid, 2011-2018, Rotweinfinish

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Nachdem es eine Weile sehr still um Murray McDavid war,  fällt der unabhängige Abfüller seit geraumer Zeit wieder durch eine Vielzahl von interessanten Abfüllungen und ein überarbeitetes Porfolio auf. Besonders gut gefallen hat mir vor kurzem dieser junge Caol Ila mit einem Finish im Rotweinfass.


Caol Ila gehört zu jenen Whiskys, die mir seit vielen Jahren wegen ihres klaren Aromaprofils immer wieder gut gefallen. Dieser Caol Ila von Murray McDavid, den ich am Stand von Tom auf der Whisky-Messe in Trebsen entdeckt hatte, hat mich richtig begeistert.

Hier meine Tasting Notes:

Caol Ila, Murray McDavid, Benchmark, 2011-2018, Bourbon Barrel, Finish im St. Emilion Barrique, Fass-Nr. 900076, 46 %, NCF, NC

Farbe: schönes kupfer-gelb

Aroma: Zuckerwasser und trocken-staubige Sommerstraße, dezenter Rauch, saftige Johannisbeeren, rote Gummibärchen, Zitrusaromen, Pfirsiche, frischer Schinkenspeck, Brotreste und kräutrige Würze.

Geschmack: warm, sanft, vollmundig und harmonisch, leichte Asche, mit Ank…

Helen Mulholland schmückt als erste Frau die Hall of Fame des Whisky Magazine

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Die Nachricht ist schon ein paar Tage alt, ich bin aber leider nicht früher dazu gekommen, einen Post zu erstellen. Das will ich jetzt schleunigst nachholen, denn eine solch schöne Botschaft soll auch verkündet werden. Helen Mulholland, die Master Blenderin bei Bushmills, wurde als erste Frau in die prestige-trächtige Hall of Fame des Whisky Magazines aufgenommen. Ich freue mich über diese Nachricht sehr, Einzelheiten findet ihr in der Pressemitteilung weiter unten.




Die Aufnahme in die Hall of Fame ist die höchste Anerkennung, die das weltweit renommierte Whisky
Magazine zu vergeben hat. Jetzt wurde Helen Mulholland, Master Blenderin bei Bushmills, diese
Ehre zuteil. Seit der Entstehung der Hall of Fame in 2004 ist sie die erste Frau, die in diese Rangliste
aufgenommen wurde.

Wer es in die Hall of Fame schafft, entscheidet ein unabhängiges Komitee. Rob Allanson, Chefredakteur des Whisky Magazine, begründete die Aufnahme von Master Blenderin Helen Mulholland folgendermaßen: „Wir haben Helen…