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Zu Gast im Whiskyhaus Wiesbaden

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Der online- und ebay-Shop "Whisky-in-Wiesbaden" ist in der Whisky-Szene längst ein Begriff. Was jedoch viele nicht wissen: Tom Zemann, der Betreiber von "Whisky-in-Wiesbaden", besitzt privat ein wunderschönes, kleines "Whisky-Haus", in dem er gelegentlich für einen kleinen Kreis von Whisky-Fans Tastings anbietet. Ein Besuch im Whisky-Haus gehört für mich immer zu den besonderen Highlights im Whisky-Jahr.


Für die  meisten Whisky-Nerds unter euch dürfte Tom Zemann inzwischen ein guter Bekannter sein. Denn über diverse Internetplattformen wie Ebay oder Facebook bietet der Online-Händler oft seltene, interessante oder aktuelle Abfüllungen zu ausgezeichneten Preisen an. Zudem ist er seit geraumer Zeit auch Distributeur für die Abfüllungen von Murray McDavid.

Auch privat ist Tom ein großer Whisky-Fan. So verwundert es eigentlich nicht, dass er in Wiesbaden gleich ein ganzes Haus gekauft hat, in dem er seine umfangreiche Flaschensammlung unterbringen kann.

Und…

In the Limelight: David Prior, Bladnoch Distillery

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After the Scottish Lowland distillery Bladnoch was sold four years ago, numerous members of the whisky community excelled each other with evil words and criticism. Last weekend, David Prior, the new owner of the Scottish Bladnoch Distillery, finally made his debut in Germany. In Hamburg’s Hafen Klub, the Australian multimillionaire met with a crowd of journalists and bloggers. What can we expect from Bladnoch in the years to come?

To be honest, my schedule was rather tight last weekend. But no matter how much I was in a hurry, I certainly didn’t want to miss the opportunity to meet the new owner of the Scottish Lowland distillery Bladnoch on Friday evening. Only twenty minutes after leaving my workplace near Frankfurt on Friday afternoon, I was already in my car rushing to Hamburg. I really wanted to experience David Prior live.
"We are pissed".
Hardly anyone in the whisky scene succeededso fast and easily in the past two years to capture the concentrated hate of the whisky com…

Im Portrait: David Prior, Bladnoch Distillery

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Seit die schottische Lowland-Brennerei Bladnoch vor vier Jahren verkauft wurde, hat es aus der Whisky-Community an Kritik und bösen Worten nur so gehagelt. Am vergangenen Wochenende hat sich David Prior, der neue Besitzer der schottischen Bladnoch Distillery, nun endlich zum ersten Mal in Deutschland der Öffentlichkeit gestellt. In Hamburg stand der australische Multimillionär einer Schar von Journalisten und Bloggern Rede und Antwort. Was werden wir zukünftig von Bladnoch zu erwarten haben?



Eigentlich hatte ich am vergangenen Wochenende gar keine Zeit. Aber die Gelegenheit, am Freitag Abend den neuen Besitzer der schottischen Lowland-Brennerei Bladnoch kennenzulernen, wollte ich auf keinen Fall verpassen. Nur zwanzig Minuten, nachdem ich am Freitag nachmittag meinen Arbeitsplatz in der Nähe von Frankfurt verlassen hatte, saß ich schon im Auto und brauste nach Hamburg. David Prior wollte ich unbedingt live erleben.

"We are pissed".
Kaum jemand aus der Whisky-Szene hat es in d…

Tasting Notes: Glenmorangie Allta

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Spielt die Hefe bei der Aromabildung von Whisky eine bedeutsame Rolle oder nicht? Über diese Frage kann man sich vortrefflich theoretisch streiten. Oder man probiert es einfach aus. Die Whisky-Macher von Glenmorangie wollten es genauer wissen und mit dem Glenmorangie Allta die Antwort auf diese Frage geben.



Hintergrund:

Seit Anfang des Monats ist die neue - und nunmehr zehnte - Sonderedition von Glenmorangie aus der Reihe der "Private Edition" erhältlich. Das besondere Merkmal des Glenmorangie Allta ist die spezielle  Hefe, die zur Fermentierung benutzt wurde. Dabei handelt es sich um einen wilden Hefestamm, der sich natürlich auf der sogenannten Cadboll-Gerste ansiedelt, die regional um die Brennerei herum angebaut wird.

Wie mir Global Brand Ambassadorin Karen Fullerton bereits im November verraten hat, entdeckte das Team von Glenmorangie auf den Gerstenfeldern in der Nähe der Glenmorangie Brennerei vor einigen Jahren einen bislang nicht bekannten Wildhefe-Stamm und ga…

Whisky-Messe Schloss Trebsen 2019

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Im Januar hat für mich das Whisky-Jahr wieder mit einem Besuch der Whisky-Messe auf Schloss Trebsen begonnen, die bereits zum 5. Mal von Whisky-Experte Jens Fahr organisiert wurde und die sich inzwischen zu einem Kleinod unter der Vielzahl der Messen gemausert hat. 


Die großen Konzerne sucht man auf der Whiskymesse in Trebsen vergebens, auch wenn der ein oder andere Aussteller auch die bekannten Marken am Stand dabei hat. Die Messe ist vielmehr ein beliebter Treffpunkt für Deutschlands Whisky-Szene geworden, und hierher kommt man vor allem, um besondere Abfüllungen in kleinen Auflagen zu entdecken.

Meine Highlights:

Maggie Miller (Scotch Single Malt Whisky):

Die erste große Überraschung gab es für mich bereits am Freitag abend beim Pre-Opening Dinner, als plötzlich Maggie Miller vor mir stand. Maggie hat sich ja eigentlich vom offiziellen Messe-Geschehen zurückgezogen, aber sie ist nach wie vor als Abfüllerin sehr aktiv. Und natürlich hatte sie wieder einmal die Tasche voller kleine…

Von Wildhefen beeinflußt: Glenmorangie Allta

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Auf der Frankfurter Interwhisky hatte Global Brand Ambassadorin Karen Fullerton mir bereits vom neuen Glenmorangie Allta vorgeschwärmt und meine Neugier gewaltig angestachelt. Für die neue Sonderabfüllung wurde ein wilder Hefestamm verwendet, der auf den Feldern um die Brennerei herum natürlich vorkommt und wohl den Geschmack von Glenmorangie in früheren Jahrzehnten entscheidend beeinflußt hatte. Kann man den Unterschied zwischen der wilden Hefe und den standardisierten Hefen der Neuzeit tatsächlich schmecken? Ich bin schon sehr gespannt. 

Weitere Infos findet ihr in der Pressemitteilung.




Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen Der zehnte Release der prämierten Private Edition ist reich und fruchtig Tain, Schottland / München, 30. Januar 2019. Eine ganz besondere Hefe, die wild auf Glenmorangies eigener Cadboll-Gerste wuchs, kennzeichnet die außergewöhnliche Jubiläums-Abfüllung der prämierten Private Edition. Glenmorangie Allta, schottisch-gälisch für „wild“…

Whisky von Kingsbarns endlich erhältlich

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Das erste Mal, als ich von einer neu geplanten Brennerei in Fife erfuhr, war 2013 auf der Whiskyfair. Damals hatten Corinna Schwarz und Dietmar Schulz von Alba Import den Gründer der Brenneriei, Doug Clement, nach Limburg geholt, wo er in der Villa Konthor die Pläne für die neue Kingsbarns Distillery vorstellte. Baubeginn war dann im Mai 2013. In wenigen Tagen wird endlich der erste Whisky von Kingsbarns offiziell auf dem Markt erscheinen. Ich bin sehr gespannt, wie er schmecken wird!

Einzelheiten zur neuen Abfüllung von Kingsbarns Distillery findet ihr in der Pressemitteilung weiter unten.




Nottensdorf, am 29. Januar 2019

Kingsbarns Distillery’s Single Malt wird flügge
Die Wemyss Familie feiert ihren ersten “Dram” aus Fife


Ein Dram – schottisch für einen Schluck, meistens Whisky – hat am 24. Januar Geschichte geschrieben: Der lang gehegte Traum, Single Malt Whisky im „Kingdom of Fife“ an der schottischen Ostküste (Region Lowlands) zu destillieren, zu reifen und zu genießen, wurde in Form…