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Big Peat: 25 Jahre, limited Edition

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Für die Freunde von "Big Peat" gibt es dieses Jahr zu Weihnachten eine goldige Überraschung: Douglas Laing bringt den bärtigen Gesellen als 25jährigen Blended Islay-Malt heraus. Es handelt sich dabei um den ersten Teil einer geplanten Trilogie. Die Abfüllung ist auf 3.000 Flaschen limitiert, wovon 510 nach Deutschland kommen werden. Abgefüllt wurde mit 52.1%, 0.7l, der UPV beträgt 189,99 Euro. Mehr Infos findet ihr in der Pressemitteilung weiter unten. 





Es wird golden zum Fest -
Douglas Laing veröffentlich den Auftakt einer
Big Peat Vintage Trilogie
Bremen, den 13.12.2017. Mit einem Paukenschlag erweitert Douglas Laing & Co seine Big Peat Range und veröffentlicht mit der Big Peat 25 Y.O. "Gold Edition" erstmals eine limitierte Big Peat Abfüllung mit einer Altersangabe. Big Peat 25 Y.O. "Gold Edition" markiert den Startschuss einer dreiteiligen Reihe des beliebten Islay Blended Malts, welche sich, jährlich bis 2019, über Zuwachs freuen darf.

Die Be…

Interview with Martin Markvardsen, Highland Park

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Highland Park is one of those distilleries that are hard to ignore. At the Interwhisky in Frankfurt, Germany's most important whisky fair, I had a chance to talk to Martin Markvardsen, Senior Brand Ambassador for Highland Park. We had a lovely chat about Highland Park's new release strategies, the meaning of NAS Whisky and what the future might bring for the Scotch Whisky Industry. 



To be honest, Highland Park has always been one of my favourites, and I usually have a keen eye on Highland Park releases. And thankfully, fans could hardly complain in the recent past that there wasn't enough going on at the distillery.

To my own delight, I had a chance to talk to Highland Park's Senior Brand Ambassador at the recent Interwhisky. Martin has become more or less the "Face and Soul" of Highland Park over the last years, and at some point in his career, he even worked in the production team of the distillery. His profound knowledge of all things related to Highland P…

Tasting Notes: Talisker 25, 2012, 45.8%

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Talisker. Es gibt wohl kaum eine Range, die mich in den letzten Jahren so sehr beeindruckt hat wie die von Talisker. Nicht jede Abfüllung hat mich wirklich begeistert. Doch als Gesamtpaket habe ich nach wie vor großen Respekt vor den Master Blendern von Talisker. 

Vor ein paar Tagen hatte ich nach langer, langer Zeit wieder einmal einen Talisker 25 im Glas. Was soll ich sagen? Nach wie vor unglaublich schön.

2014 hatte ich mit einer whisky-begeisterten Freundin ein großes Talisker-Tasting durchgeführt, mit insgesamt 12 verschiedenen Abfüllungen. Es hatte ein bißchen gedauert, bis ich alle Abfüllungen zusammen hatte, und ein bißchen Glück gehört da natürlich auch dazu.

Was ich damals geschrieben habe, hat noch immer Gültigkeit. Talisker hat seine Range in drei Kategorien aufgebaut: "Klassisch", "modern" und "alt". Inzwischen versuchen alle Brennereien mehr oder weniger erfolgreich, sowohl alte als auch neue Whiskyfans zufrieden zu stellen und dabei gleichz…

Unter die Lupe genommen #4: Marketing-Märchen (The real Glenlivet)

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Als der britische König George IV 1822 nach Schottland kommt, steht Edinburgh Kopf. Und auch 200 Jahre später sind die Whisky-Freunde dieser Welt noch immer voller Begeisterung über diesen königlichen Besuch. Denn angeblich hat Geordie-Boy nichts anderes außer Glenlivet getrunken. Doch entspricht diese Darstellung auch tatsächlich der Wahrheit? Oder haben wir es wieder einmal mit einer geschickt gewobenen Marketing-Textur zu tun? Schauen wir uns diese beliebte Geschichte um "The real Glenlivet" doch einmal genauer an.


Auch wenn wir es normalerweise nicht zugeben: wir Blogger beeinflussen uns gegenseitig. Als Dirk von der "Maltkanzlei" gestern einen sehr empfehlenswerten First-Fill-Glenlivet von Signatory(Signatory UCF bottled for THE NECTAR, 10yo, 3/2007-10/2017, 1st Fill Sherry HHD #900181) vorgestellt hat, habe ich sogleich in meinen eigenen Vorräten gewühlt und einen "alten" Glenlivet hervorgekram, den ich bis heute liebe: eine Vintage Abfüllung von 19…

Unter die Lupe genommen#3: Bourbon Hogshead (Glen Keith, 26 Jahre, WW8)

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Whisky aus ehemaligen Bourbonfässern kann traumhaft sein. Dennoch sind sie im Vergleich zu Whiskys aus Ex-Sherry-Fässern eher verpönt, und lassen Whisky-Blogger selten in überschwänglichen Taumel geraten. 



Die Resonanz auf meine letzten beiden "Unter der Lupe"-Beiträge war enorm - mit einem solch großen  Interesse habe ich gar nicht gerechnet. Ganz herzlichen Dank möchte ich all jenen Lesern sagen, die mit ihren Kommentaren viele interessante Informationen zur Diskussion beigetragen haben.

Ein Aspekt, der dabei des öfteren angesprochen wurde, waren die steigenden Preise und die sinkende Verfügbarkeit von Whisky für die kleinen, unabhängigen Abfüller. Gerade sie haben es immer schwerer, in den Zeiten des Hypes und des Preiswahnsinns noch gute Abfüllungen zu bringen. In den nächsten Beiträgen möchte ich deshalb einige Abfüllungen aus diesem Segment genauer unter die Lupe nehmen.

Für meinen heutigen Beitrag habe ich einen 26 Jahre alten Glen Keith aus dem Bourbon-Fass ausgewähl…

Unter die Lupe genommen # 2: Alter (Jura 2006, 8 Jahre)

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In den letzten Jahren haben wir verstärkt sehr junge Abfüllungen gesehen. Manche waren trotz ihres geringen Alters schon richtig gut, andere aber weniger. Auch hier gilt: Genau hinschauen, und sorgfältig differenzieren. Mein exemplarischer Vertreter heute ist ein Grünspecht von der Insel Jura.



Die vorliegende Abfüllung ist ein acht Jahre alter Whisky aus der Jura Distillery, der in einem Refill Butt reifte, ich kann nach dieser Zeitspanne also schon einiges an Aromatik erwarten.

Der Ehrlichkeit halber sei gesagt, dass sich meine Begeisterung für Jura bisher in Grenzen hielt. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Probe schon seit 2 Jahren in meiner Schublade schlummert. Abgefüllt wurde dieser Whisky bereits 2014, aber so richtig Lust habe ich bisher nicht darauf gehabt. Doch er eignet sich wunderbar, um über das Thema "Alter" zu reden. Betrachten wir ihn also unter der Lupe:



Isle of Jura, Vintage 2006, 8 Jahre, Hepburn's Choice, Langside Distillers (Hunter Laing), …

Unter die Lupe genommen # 1: Finishing (Tomatin 14 Port Casks)

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Ein gutes Fass-Finish kann einen Whisky deutlich verbessern, und in den letzten Jahren ist es in der Whisky-Branche zu einem beliebten Element der Veredelung geworden. Puristen treibt ein Finish jedoch die Zornesröte ins Gesicht. Warum eigentlich? Der Tomatin 14 Port Wood Finish kann hier etwas Licht ins Dunkel bringen.


Wein-Finishing ist seit einigen Jahren ebenso beliebt wie umstritten. Unser Wissen über Wood-Finishing ist in der jüngeren Vergangenheit dank der Aufklärungsarbeit der schottischen Produzenten gewaltig gewachsen, und immer häufiger kommen Whisky-Fans auf die Idee, einem gekauften Whisky noch selbst ein Finish im eigenen Fässchen anzutun.

Finishes können zu wunderbaren Ergebnissen führen. Können. Doch wie immer, gibt es auch in diesem Bereich viel Licht und viel Schatten. Echten Whisky-Puristen sind sie ein Dorn im Auge, und sie machen um Finishes einen großen Bogen. Doch warum eigentlich?

Um das Für und Wider besser zu verstehen, habe ich diesen Tomatin 14 Port Casks a…