Whisky-Fair Rhein-Ruhr 2014

Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal die „Whisky-Fair Rhein-Ruhr“ in Düsseldorf statt. Und wagte ein neues Konzept: zwischen Edel-Oldtimern und Liebhaber-Fahrzeugen präsentierten über 40 Aussteller ihre Whiskys aus aller Welt. In der zeitlos-entspannten Atmosphäre der Classic Remise ließ es sich wunderbar von Stand zu Stand schlendern, um zu tasten, zu plaudern, zu fachsimpeln oder einfach nur eine schöne Zeit zu haben. Mehr als 800 Besucher fanden im Laufe des Tages den Weg in die Halle und sorgten dafür, dass die Messe auf Anhieb ein großer Erfolg wurde.
 
 
Die Whisky-Fair Rhein-Ruhr war die kleinste Messe, die ich im Laufe der vergangenen Monate besucht habe. Und genau das hat mir so gut gefallen, denn sie bot mir eine wohltuende Abwechslung vom Whisky-Rummel der großen Veranstaltungen. Gemütlich, entspannt, fast familiär war die Stimmung, und es blieb viel Zeit für persönliche Gespräche.

Wer das Adelphi-Tasting mit Grame Bowie gebucht hatte, konnte nicht nur die neuen Abfüllungen probieren, sondern erhielt auch die neuesten Informationen über die neue Brennerei von Adelphi, Ardnamurchan.

Ganz neu im Programm bei Rolf Kaspar sind die Abfüllungen der „Ultimate Whisky Company” von Han und Maurice van Wees. Deutschlands bekannteste Spirituosen-Expertin Julia Nourney hat vier davon im Tasting vorgestellt und dabei die Teilnehmer mit ihrem umfangreichen Whisky-Wissen begeistert.


Auch Deutschlands einzige Brennerei-Besitzerin und Pharmazie-Ingenieurin Cornelia Bohn war mit ihrem Preußischen Whisky am Stand. 


Eine sehr nette Aktion fand ich am Stand von Sansibar: hier verkaufte Jens kleine Whisky- und Cognac-Samples, deren Erlös den Menschen zu Gute kommen wird, die von der Flutkatastrophe in Kroatien, Bosnien und Serbien betroffen waren.


Interessante Neu-Abfüllungen gab es wie immer am Stand von Alba bei Dietmar und Schulz und Corinna Schwarz. Ein Highlight diesmal: „Stronachie“, 18 years, eine Small Batch Release von A.D.Rattray, mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und ganz zum Schluß gab es um 18 Uhr noch ein persönliches Highlight für mich: Autor Wolfgang Nolzen las aus seinem neuen Whisky-Roman "Kildonan", in dem eindringlich und detailiert der schottische Alltag zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschildert wird - natürlich rund um das Whisky-Brennen.



Was mich besonders freute: ich habe endlich mal die Blogger-Kollegen von „Whisky-Experts“ getroffen, die mit einem eigenen Stand vertreten waren. Neben einigen Standards entdeckte ich bei ihnen auch ein besonderes Schätzchen: Bernhard Rems hatte eigens aus Südafrika eine Flasche des „Three Ships“ Single Malt Whiskys dabei, der in Deutschland nur sehr schwer zu haben ist.
 

Einen ausführlichen Bericht über die Whisky-Fair Rhein-Ruhr findet ihr dann auch im Blog der Whisky-Experts:[hier]

Hier noch ein paar persönliche Impressionen von der Messe:



















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