Singleton Sensorium


In den letzten Jahren ist viel Bewegung in die Whisky-Szene gekommen: Wood-Finishing, Single Barrel Special Releases, Whisky-Dinner, immer wieder haben sich die Produzenten etwas neues einfallen lassen, damit ihnen und uns nicht langweilig wird. Der neueste Trend, der jetzt über uns Konsumenten schwappt, heißt „Sensory Experience“.
Vereinfacht gesagt, geht es darum, Whisky nicht einfach nur zu trinken, sondern ihn mit allen Sinnen zu erfahren, Whisky wird zum Rundum-Erlebnis. Vorbei sind die Zeiten, als es noch ausreichte, abends in einer dunklen Ecke seinen Dram zu kosten. Denn eine wissenschaftliche Studie hat  herausgefunden, dass die Umgebung bis zu 20% das Geschmackserlebnis von Whisky beeinflussen kann. Ein Forscherteam von der Universität Oxford will jetzt in Zusammenarbeit mit dem Singleton 12 Jahre genaueres herausfinden.

Margaretemarie meint: Die Ergebnisse dieser Studie werden in Zukunft wohl einige Veränderungen im Design von Pubs, Bars und Restaurants bewirken. Warum auch nicht. Etwas mehr Sinnlichkeit beim Whisky-Genuss kann gewiss nicht schaden. Wenn es mir hilft, die Aromen im Whisky leichter wahrzunehmen, und meinen Whisky besser zu genießen, dann ist ein solch sensorisches Erlebnis gewiss auch eine Bereicherung. Freuen wir uns also auf viele neue multi-sensorische Whisky-Events, die in naher Zukunft auf uns warten. Doch Vorsicht ist geboten: ein Whisky, der nicht schmeckt, wird dadurch auch nicht besser...
Wer Lust hat, beim „Singleton Sensorium“ mit zu machen, hier ist der link:


 http://vimeo.com/63240408

Einfach einen Whisky ins Glas gießen, sich hinsetzen und dann die Videos anschauen und die Fragen beantworten. Oder noch besser: Gleich das Glas nehmen und raus ins Grüne....




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Lowlands: diese 10 Brennereien musst du besichtigt haben

Wie gut ist alter Whisky wirklich?

Deutschlands beliebtester Single Malt

Exklusiv von der Whisky-Fair: Interview mit Whisky-Sammler Diego Sandrin

Whiskymesse The Village Nürnberg 2017